Fragen & Antworten

Es gibt verschiedene Merkmale, die auf ein Glücksspielproblem hinweisen können:

  • Unruhe und Reizbarkeit, wenn man nicht spielen kann
  • Wiederholte Versuche, mit dem Glücksspiel aufzuhören
  • Immer höhere Einsätze werden verspielt
  • Belügen anderer Menschen
  • Wichtige Beziehung gehen kaputt oder drohen zu zerbrechen

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Nein, es gibt verschiedene Faktoren, die für die Entstehung eines Glücksspielproblems verantwortlich sind. Dazu zählen:

  • die Umwelt (z.B. die Akzeptanz der Gesellschaft, Glücksspiele zu spielen),
  • persönliche Faktoren (z.B. der Umgang mit Stressituationen) und
  • Merkmale von Glücksspielen (z. B. die Verfügbarkeit und Geschwindigkeit
    eines Spiels).

Sie haben es jedoch selbst in der Hand, sich zu informieren und Hilfe bei Glücksspielproblemen anzunehmen.

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In Deutschland ist Glücksspiel erst ab 18 Jahren erlaubt. Dies gilt für Geldspielautomaten, Rubbellose und Sportwetten genauso wie für Lotto und Poker.

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Ja, Glücksspielsucht ist als behandlungsbedürftige Krankheit anerkannt. Das heißt, die Behandlungskosten werden von den Krankenkassen oder Rentenversicherungsträgern übernommen.

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Nein, die Beratung ist für Sie kostenlos.

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Nein, unsere Mitarbeiter_innen unterliegen der Schweigepflicht. Das bedeutet, sie dürfen Informationen über Sie nicht an andere Personen weitergeben. Auch Familienangehörige erhalten keine Informationen.

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Nein, die Beratung hat keinen Einfluss auf Ihren Aufenthaltsstatus. Ihre Daten werden nicht an Behörden weitergegeben.

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Folgende Sprachen werden angeboten:
(zum Teil in Zusammenarbeit mit Dolmetschern)

  • Deutsch
  • Englisch (english)
  • Türkisch (Türkçe)
  • Arabisch (العربية)
  • Russisch (Русский)
  • Polnisch (polski)
  • Vietnamesisch (Tiếng Việt)

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Ja, das ist ganz normal! Viele Menschen sind aufgeregt vor dem ersten Gespräch. Manche brauchen Jahre, bis sie darüber sprechen, dass sie gern Glücksspiele
spielen oder sich mit Glücksspielproblemen jemandem anvertrauen. Wir schauen mit Ihnen gemeinsam, was Sie brauchen und suchen nach Lösungen.

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Das erste Gespräch kann sowohl in den Räumen von FIP stattfinden, als auch in einer anderen Einrichtung Ihres Vertrauens.

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Wichtig ist es, offen mit der Person zu sprechen, um die Sie sich Sorgen machen. Bieten Sie Ihre Unterstützung an! Sie können die Person zum Beispiel zu einem Gespräch in unserer Beratungsstelle begleiten. Auch allein können Sie sich bei uns informieren und Rat holen.

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